David Gray (Autor)
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Review & Description
Paris, Mai 1969.
Nach einer Razzia warten in der Zelle eines Pariser Polizeireviers Prostituierte, Freier und Zuhälter auf ihre Vernehmung. Darunter befindet sich auch ein Mann, der dort so gar nicht hinzugehören scheint: Wladislaus Wajda, der Chefchirurg des Warschauer Regierungskrankenhauses. Während die Verhafteten auf ihre Verhöre warten, bittet die junge Prostituierte Nathalie den alten Polen ihr eine Geschichte zu erzählen. So erzählt ihr Wajda seine eigene Geschichte.
Vor dem Krieg floh er als Jude nach Paris, wo ihn die deutschen Besatzer schließlich verhafteten und in ein Vernichtungslager deportierten. In einer Welt, die weder Mitleid noch Hoffnung kannte, war Wajda entschlossen zu überleben, ganz gleich um welchen Preis.
Und in den Wirren der letzten Kriegsmonate gelingt es Wajda tatsächlich aus dem Vernichtungslager zu fliehen.
Verkleidet als Wehrmachtshauptmann Jakob Weiss schlägt er sich durch die Einsamkeit der ostpreußischen Wälder in Richtung der russischen Front. Halb tot und ausgehungert wird er von den Bewohnern des abgelegenen Gutes Bülow gefunden. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Rote Armee über die Memel setzt und in Ostpreußen einfällt. So bietet Catherina, die Herrin des Gutes, dem vermeintlichen Hauptmann Jakob Weiss an das Ende des Krieges auf Bülow abzuwarten.
Doch als Wajda sich bei einer Wolfsjagd mit Tollwut infiziert, ist er nicht nur gezwungen, Catherina seine wahre Identität aufzudecken, sondern weiss auch: er hat allerhöchstens achtundvierzig Stunden Zeit um an rettendes Serum zu kommen.
Und in den einsamen Wäldern um das Gut lauert eine weitere tödliche Gefahr, von der weder Catherina noch Wajda etwas ahnen können…
David Gray:
Geboren 1970, lebt David Gray in Deutschland, wo er als Filmkritiker für verschiedene überregionale Zeitungen tätig ist. „Wolfwechsel“ ist sein zweiter Roman.
Paris, Mai 1969.
Nach einer Razzia warten in der Zelle eines Pariser Polizeireviers Prostituierte, Freier und Zuhälter auf ihre Vernehmung. Darunter befindet sich auch ein Mann, der dort so gar nicht hinzugehören scheint: Wladislaus Wajda, der Chefchirurg des Warschauer Regierungskrankenhauses. Während die Verhafteten auf ihre Verhöre warten, bittet die junge Prostituierte Nathalie den alten Polen ihr eine Geschichte zu erzählen. So erzählt ihr Wajda seine eigene Geschichte.
Vor dem Krieg floh er als Jude nach Paris, wo ihn die deutschen Besatzer schließlich verhafteten und in ein Vernichtungslager deportierten. In einer Welt, die weder Mitleid noch Hoffnung kannte, war Wajda entschlossen zu überleben, ganz gleich um welchen Preis.
Und in den Wirren der letzten Kriegsmonate gelingt es Wajda tatsächlich aus dem Vernichtungslager zu fliehen.
Verkleidet als Wehrmachtshauptmann Jakob Weiss schlägt er sich durch die Einsamkeit der ostpreußischen Wälder in Richtung der russischen Front. Halb tot und ausgehungert wird er von den Bewohnern des abgelegenen Gutes Bülow gefunden. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Rote Armee über die Memel setzt und in Ostpreußen einfällt. So bietet Catherina, die Herrin des Gutes, dem vermeintlichen Hauptmann Jakob Weiss an das Ende des Krieges auf Bülow abzuwarten.
Doch als Wajda sich bei einer Wolfsjagd mit Tollwut infiziert, ist er nicht nur gezwungen, Catherina seine wahre Identität aufzudecken, sondern weiss auch: er hat allerhöchstens achtundvierzig Stunden Zeit um an rettendes Serum zu kommen.
Und in den einsamen Wäldern um das Gut lauert eine weitere tödliche Gefahr, von der weder Catherina noch Wajda etwas ahnen können…
David Gray:
Geboren 1970, lebt David Gray in Deutschland, wo er als Filmkritiker für verschiedene überregionale Zeitungen tätig ist. „Wolfwechsel“ ist sein zweiter Roman.
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