Tuesday, June 28, 2011

#9: GOETHE - SÄMTLICHE WERKE (Band I) (Gesamtausgabe)

GOETHE
GOETHE - SÄMTLICHE WERKE (Band I) (Gesamtausgabe)
Goethe (Autor), Deutscher Literaturhaus-Verlag (Herausgeber), Die Gesamtausgabe, Band 1 Johann Wolfgang von Goethe (Herausgeber), Goethe Sämtliche Werke (Herausgeber)
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Review & Description

GOETHE - SÄMTLICHE WERKE | GOETHE - SAMTLICHE WERKE
(Band I)

DER WELTWEIT-BESTSELLER!

Meisterwerke von Johann Wolfgang von Goethe

FAUST, DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER, EGMONT, WILHELM MEISTERS LEHRJAHRE, UND VIEL MEHR VON GOETHE

INTERAKTIV INHALTSVERZEICHNIS UND VOLLFARBIGE ILLUSTRATIONEN

Deutscher Literaturhaus-Verlag Sonderausgabe [ILLUSTRIERTE]


** INHALTSVERZEICHNIS

BASSOMPIERRES GESCHICHTE VON DER SCHÖNEN KRÄMERIN
DAS MÄRCHEN
DER PROKURATOR
DER NEUE PARIS
DIE GESCHICHTE VON MIGNONS ELTERN
DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER
DIE SÄNGERIN ANTONELLI
DIE GEFÄHRLICHE WETTE
DIE WUNDERLICHEN NACHBARSKINDER
EGMONT
EINE GESPENSTERGESCHICHTE
FAUST, DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL UND ZWEITER TEIL
GÖTZ VON BERLICHINGEN
NICHT ZU WEIT
PROMETHEUS
SANKT JOSEPH DER ZWEITE
WILHELM MEISTERS LEHRJAHRE
GOETHE UND SCHILLER: XENIEN


** AUSSCHNITT

"Wie froh bin ich, daß ich weg bin! Bester Freund, was ist das Herz des Menschen! Dich zu verlassen, den ich so liebe, von dem ich unzertrennlich war, und froh zu sein! Ich weiß, du verzeihst mir's. Waren nicht meine übrigen Verbindungen recht ausgesucht vom Schicksal, um ein Herz wie das meine zu ängstigen? Die arme Leonore! Und doch war ich unschuldig. Konnt' ich dafür, daß, während die eigensinnigen Reize ihrer Schwester mir eine angenehme Unterhaltung verschafften, daß eine Leidenschaft in dem armen Herzen sich bildete? Und doch--bin ich ganz unschuldig? Hab' ich nicht ihre Empfindungen genährt? Hab' ich mich nicht an den ganz wahren Ausdrücken der Natur, die uns so oft zu lachen machten, so wenig lächerlich sie waren, selbst ergetzt? Hab' ich nicht--o was ist der Mensch, daß er über sich klagen darf! Ich will, lieber Freund, ich verspreche dir's, ich will mich bessern, will nicht mehr ein bißchen Übel, das uns das Schicksal vorlegt, wiederkäuen, wie ich's immer getan habe; ich will das Gegenwärtige genießen, und das Vergangene soll mir vergangen sein. Gewiß, du hast recht, Bester, der Schmerzen wären minder unter den Menschen, wenn sie nicht--Gott weiß, warum sie so gemacht sind!--mit so viel Emsigkeit der Einbildungskraft sich beschäftigten, die Erinnerungen des vergangenen Übels zurückzurufen, eher als eine gleichgültige Gegenwart zu ertragen."

- Die Leiden des jungen Werther


"Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen?
Die wenigen, die was davon erkannt,
Die töricht gnug ihr volles Herz nicht wahrten,
Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten,
Hat man von je gekreuzigt und verbrannt."

- Faust, 1. Teil Lesen Sie mehr


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